Einstieg     Besuch     Ahnen     Wahlen     DDR-Buch     Rinks-Lechts     

Familie Noeske in Eberswalde von 1938 - 1955

eberswalde breitestr.
  • Eine alte Postkarte vom Luftkurort Eberswalde*. Breite Str. 38, ist links das Haus mit den Markisen (zerbombt am 26. April 1945). Am Ende der rechten Straßenflucht sieht man den Eckturm Breite Str. 28 (s. rechte Postkarte von 1953)
    *Mit freundlicher Genehmigung von www.oberbarnimer.de
  • eberswalde wappen
  • Diese Wappensammlung ist im Ratskeller im Rathaus am Marktplatz zu finden.
    Bei meinen letzten Besuchen in 2005
    und 06 war ich vom Mittagstisch jeweils
    sehr angetan. Nach Aufgabe versucht es seit Okt. 06 ein neuer Betreiber.
    Der Ratskeller war bis 1955 von der Fam. Koser betrieben worden. Mit dem Sohn Bernhard habe ich bis heute noch Kontakt.
  • eberswalde marktplatz
  • Das Eckhaus, von den Naziinhabern 1945 fluchtartig verlassen, mieteten meine Eltern ab September 1945. 1953 erhielt die Fassade einen Neuanstrich. Der Eckturm, die runden Dachgauben und das Dachmuster waren bis zum Gewerbeentzug 1955 noch erhalten.

  • Zweigstelle Rügenwalde
  • Berthold Noeske jun. im Eingang der Zweigstelle des Seniors Berthold Noeske in Rügenwalde. Er war Lehrling von 1918-1921 (Foto). 1921 bis 1929 war er als Handels-
    gehilfe in Uckermünde bei Reinhold Junker, in Frankfurt/Oder bei Adolf Schulz Söhne, in Hamburg bei Bernh. Menkens und ab 1929 selbständig in Wriezen.
  • Hochzeitsbild
  • Am 1. April 1929 heiratet Berthold Noeske Klara geb. Reich in Wriezen und
    gemeinsam eröffnen sie ein kleines Kolonialwarengeschäft.
  • Opa Noeske
  • Opa Berthold Noeske aus Rügenwalde besucht seine Enkel Klaus und Dieter 1936 in Wriezen Jägerstr. 39 vor dem Geschäft seines Sohnes Berthold Noeske jun. und Frau.

  • Eberswalde
  • Laut einer Versicherungpolice kauft
    Berthold Noeske 1938 die Fa. Voss Eisenwaren vom Inhaber Franz Wolff.
    S. Giebelwerbung über den Köpfen der beiden Frauen.
    (Dies ist ein Postkartenauschnitt
    - ca. 1900)
  • Eberswalde 1947
  • Das ist ein Blick aus dem Nachbarhaus der Breitenstraße 28 in Richtung auf die zerstörten Gebäude auf dem Marktplatz bis hin zur Breitenstraße 38 (Pfeil). Im Vordergrund sind Russengräber, die 1948 verlegt wurden.
    (Die Bildquelle: "Heimatkundliche Beiträge Heft 7/S.34 - Stadt Eberswalde/Museum)
  • Das ist das Eckhaus am Marktplatz anläßlich des Richtfestes vom Kreishaus 2006 fotografiert.
    Auf beiden Bildern sind jeweil der Löwenbrunnen und die Linde zu sehen.

  • Neuer Tag 1955
  • Weil die Tageszeitung "Neuer Tag" (21. Mai 1955) die Unwahrheit über die Geschäftsleute Noeske verbreitete, welche nur für eine Abrüstung in West und Ost unterzeichnen wollten, was der Wiener Apell nicht vorsah, kam es zu Diffamierungen, Geschäftsschließung, Verhaftungsversuch und Flucht.






  • Fam. Noeske 1954
  • Familie Noeske anläßlich der Silberhochzeit 1954 in Eberswalde - Foto von Krumnow & Mächler
    Peter *1939 1986, Klaus *1934 2009, Klara *1905 1981, Berthold jun. *1943, Berthold sen. *1902 +1965 und Dieter *1936
  • ami go home
  • Vor dem Haus wurde mit Kleisterfarbe in großen Buchstaben auf den Gehweg geschrieben: NIEDER MIT DEM KRIEGSHETZER - WIR FORDERN DIE UNTERSCHRIFT - AMI GO HOME! Der Gewerbeentzug wurde mit "friedens- feindlichen Aktivitäten" begründet.
    Mit dem Pflastermaler würde ich mich gerne bei einem Kaffee und Eberswalder-Spritzkuchen unterhalten - wer kennt ihn?
  • Die Wahrheit SEW 1969
  • Und wie zum Hohn, kamen wir im Westberliner SED-Organ, der SEW in "Die Wahrheit" 1969 noch einmal in die Medien. Nach dem meinen Eltern nach der Geschäftgründung in Wriezen (1929) und späteren Umzug nach Eberswalde (1938) das Nazireich den wirtschaftlichen Ruin (1944-45) bescherte, die sogen. Deutsche Demokratische Republik ihnen wegen "friedenssfeindlicher Aktivitäten" die Existenz entzog (1955) und in West-Berlin nach dem Mauerbau (1961) das Geschäft wegen der vormals vielen DDR-Kunden aufgeben mußten und in Neukölln den fünften Geschäftsaufbau vornahmen, wurde die freiwillige Schließung des Geschäftes (1969) durch mich und meine Mutter (sie ging in Rente und ich nach Freiburg zur Ausbildung zum Sozialarbeiter), behauptet, das wir wegen der "mittelstandsfeindlichen Senatspolitik (West-Berlins) das Geschäft schließen" würden.
    Der SEW-Fotograf "Henschel" ist Jürgen Henschel, der auch das berühmte Foto des erschossenen Benno Ohnesorg 1967 machte.

  • Ein Link für Stasiofer: www.stasiofer.de
    Über diese Seite gelangt man noch auf viele weitere informative Seiten!

    Einstieg     Besuch     Ahnen     Wahlen     DDR-Buch     Rinks-Lechts